Andreas Kapfinger - From Home to Rome
Ein Mann. Ein Rollstuhl. Eine Straße von zu Hause bis nach Rom.
Startet am Reisen
Mut, Willensstärke und Zielstrebigkeit – Richtschnur seines Lebens
Andreas Kapfinger ist ein Athlet, der Grenzen nicht akzeptiert – sondern verschiebt. Nach einem Unfall 1997 sitzt der ehemalige Snowboarder und Extremerider im Rollstuhl. Anstatt sich bremsen zu lassen, beschleunigte er: Der Tiroler Andi Kapfinger wurde einer der erfolgreichsten Para-Wintersportler Österreichs.
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- Er gewann zwei WM-Medaillen im Monoski
- startete vier Mal bei den Paralympics
- holte zahlreiche Weltcup-Erfolge im Monoski sowie im Parabob
- krönte seine Karriere im Parabob/Eiskanal mit der silbernen Weltcup-Gesamtkugel
Heute gibt er sein Wissen in beiden Disziplinen als Trainer an die nächste Generation weiter.
Parallel dazu folgte er seiner zweiten Leidenschaft: dem Motorsport. Vom Formel H-Kart über die CTT bis zum vollelektrischen MINI des NXT Gen Cup im Rahmen der DTM – Andi beweist, dass Mut Willensstärke und Zielstrebigkeit stärker sein können als jede körperliche Einschränkung.

Dominik Perner
Grenzen kennen. Und trotzdem weitergehen.
„Ich kenne meine Grenzen – ich überschreite sie oft genug.“
Dieser Satz beschreibt Dominik ziemlich gut. Seit einem Skiunfall im Jahr 2014 lebt er mit einem kompletten Querschnitt ab Höhe C6/7. Vieles hat sich dadurch verändert – seine Lust, unterwegs zu sein, Neues auszuprobieren und aktiv zu leben, aber nicht.
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Städtetrips, Ausflüge und Wanderungen mit der Familie gehören für ihn genauso dazu wie Reisen in Länder, die für Rollstuhlnutzer nicht unbedingt als klassische Reiseziele gelten – zum Beispiel Kuba.
Auch sportlich probiert Dominik gerne Neues aus. Seine große Leidenschaft ist Rollstuhlrugby. Daneben hat er sich bereits beim Segeln, Tennis, Handbikefahren, Skifahren, Langlaufen, Tischtennis, Basketball oder Bogenschießen versucht. Und wenn gerade kein Sport am Programm steht, trifft man ihn auch bei Konzerten und Festivals.
Dass dabei nicht immer alles reibungslos funktioniert, gehört dazu. Gerade in einem nicht barrierefreien Umfeld braucht es Planung, Anpassungen, neue Ideen und manchmal Spontanität. Denn selbst mit guter Vorbereitung lässt sich nicht jede Hürde vorhersehen.
Dominik versucht deshalb, den Fokus weniger auf Probleme und mehr auf Lösungen zu legen. Manches funktioniert nicht beim ersten Versuch – und manchmal hilft dabei auch sein, wie er selbst sagt, „leicht sturer Kopf“.
„Die größten Barrieren gibt es nur im Kopf.“
Mit den richtigen Informationen, guten Ideen und dem richtigen Umfeld ist oft mehr möglich, als man zunächst glaubt.
Geschichten, die das Leben schreibt.
Echte Menschen, echte Wege. Hier findest du Einblicke, die kein Reiseführer zeigt.

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